• de
    • en
    • fr
    • es
    • it

+49 30 5557999-30


Arteriosklerose

Herzkrankheiten – die weltweit führende Todesursache

Die Arteriosklerose ist eine stille Krankheit, die zum Teil eine verkalkende Verhärtung des arteriellen Systems ist. Die Arteriosklerose ist vor allem durch eine Ansammlung von cholesterinhaltigen Fettablagerungen (Plaques) an den Innenwänden der Arterien gekennzeichnet. Mit zunehmender Plaquebildung verengt sich der Hohlraum der Arterien und beeinträchtigt die Durchblutung.

Die Arterien verlieren ihre Elastizität und werden steif. Dies kann zu Bluthochdruck und damit zu einer erhöhten Belastung des Herzens führen. Durch die Verengung des Strompfades kann Plaque zu Verstopfung, zur Bildung eines Blutgerinnsels und dann zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Leider ist die Arteriosklerose eine natürliche Entwicklung im menschlichen Körper. Im Falle von Diabetes ist diese Entwicklung jedoch um ein Vielfaches schneller als bei einem gesunden Menschen. Auch die Lebensweise und Ernährung spielen eine entscheidende Rolle für das Wachstum der Arteriosklerose.

Krankheiten des Kreislaufsystems sind weltweit die häufigste Todesursache. In Deutschland vertraten sie 2017 rund 407.000 von insgesamt 925.000 Todesfällen, das sind rund 44% aller Todesfälle. Diese Zahl ist mit anderen Industrienationen vergleichbar (z.B. USA 2011: 597.000 Herztote und 129.000 Schlaganfall-Tote).

(Quellen: www.cdc.gov/nchs/fastats/deaths.htm
www.destatis.de/DE/ZahlenFakten – Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, Todesursachen in Deutschland).